Print on Demand: Alles was man wissen sollte

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Die digitale Revolution – sie hat vieles einfacher und planbarer gemacht, auch im digitalen Buch- und Publikationsmarkt. Durch die Publikation über Online Dienste wie Bookmundo könnt ihr viele Hürden auf dem Weg zu einem Vertrag mit einem großem Verlag umgehen und ganz in Ruhe euer Buch schreiben. Einer der großen Vorteile des Self-Publishing  ist Print on Demand. Im heutigen Blogpost möchten wir mit euch die Vorteile des Print On Demands entdecken.

Was ist Print on Demand?

Print on Demand – kurz POD und zu deutsch Print auf Nachfrage bedeutet, dass Bücher nur gedruckt werden, sobald sie bestellt wurden. Dies betrifft vor allem die Bestellung über digitale Bookstores, wie Bookmundo, Thalia oder Amazon im Selbstverlag. Bei POD muss keine Mindestauflage von Büchern erreicht werden, um diese in den Druck zu geben.

Offset Printing vs. Print on Demand

Seit dem 20. Jahrhunderts ist das Offset Printing die bevorzugte Methode des kommerziellen Buchdrucks. Die Offsetlithografie  ist die moderne Druckform der Lithografie, bei der anstelle von Steinplatten biegsame Metallplatten als Druckformen benutzt werden. Bei diesem maschinellen Verfahren können mit zwischengeschalteten Gummizylindern auch Blechtafeln oder Papierbogen bedruckt werden. Dadurch entsteht bei der Offsetlithografie ein indirekter Flachdruck. Die Offsetlithografie ermöglicht schnell und kostengünstig Auflagen in hohen Stückzahlen.

Ökonomisch sinnvoll ist dies allerdings erst ab einer Stückzahl von etwa 300 Einheiten. Viele Selfpublisher möchten zu Beginn keine solch hohe Auflage – weswegen Offset Printing für sie nicht lohnenswert ist. Hier kommt Print on Demand ins Spiel, bei welchem die Bücher mit Druckern anstelle von Offsetlithografie gedruckt werden. Ihr braucht keine Mindestauflage von Büchern, die ihr in den Druck geben wollt und müsst vorher nicht planen, wie viele Bücher ihr verkaufen wollt. Das erspart euch Zeit, Arbeit, Material und Geld. Somit entlastet ihr nicht nur euch selbst, sondern auch eure Umwelt!

Ökologische Aspekte von Print on Demand

Durch Print on Demand wird nur die Menge an Papier verwendet, welche für den Druck der tatsächlich bestellten Bücher notwendig ist. Dadurch wird vermieden, dass Bäume als ungelesene Bücher enden. Auch wenn wir nachhaltiges Papier verwenden, ist dies ein Zugewinn für die Nachhaltigkeit des Bücherhandels.

Ein Problem, das eng mit Offset Printing verknüpft ist, ist die große Menge an Papierabfall. Das International Symposium on Sustainable Systems and Technology (ISSST) schätzt, dass 65% der COEmissionen der Publishing Industrie durch den Verbrauch von Papier entsteht. Weiterhin schätzen sie, dass 35% aller Bücher unverkauft bleiben und vernichtet werden.¹

Nicht nur Papierverschwendung, sondern auch unnötige Lieferwege werden durch POD vermieden – somit bleiben am Ende mehr Bäume stehen und weniger CO2 wird in die Luft gestoßen.

Die ökonomischen Benefits von Print on Demand

Dadurch, dass ihr keine Mindestauflage erfüllen müsst und Print-on-Demand bis zu einer Auflage von etwa 300 Büchern ökonomischer ist als Offset Printing, zahlt ihr zu einem günstigeren Einzelpreis nur die Menge an Büchern, die tatsächlich vertrieben werden. Gleichzeitig spart ihr euch Kosten, die bei der Einlagerung von Büchern entstehen können.

Der Direktverkauf bietet euch zusätzlich höhere Verkaufsanteile und somit größere Gewinne!

Zeitliche & organisatorische Vorteile für nicht kommerzielles Self-Publishing

Ihr müsst keine professionelle Marktanalysen zu Nachfragen oder Nischen im Bücherhandel vornehmen und könnt euer Buch weitgehend selbstbestimmt vermarkten. Besonders für kleine Autoren, denen es nicht primär um die Vermarktung ihres Buches geht, die ihr Buch aber trotzdem veröffentlichen und anbieten möchten, ist dies somit frei von Beachtung ökonomischer Gesichtspunkte möglich.  Sie können somit ihrer Kreativität freien Lauf lassen und sich nicht mit Marktanalysen und -strategien befassen. Ein weiterer Vorteil bezüglich der Vermarktung ist, dass ihr eurem Buch bei der Veröffentlichung auf dem Markt eine Testphase geben könnt, bevor ihr mit einer vorgedruckten Auflage vom digitalen in den analogen Buchhandel geht.

Fazit

Besonders für Firstimers, die ihr Buch selbst und mit kleinerer Auflage veröffentlichen möchten, ist Print on Demand eine tolle Möglichkeit das eigene Buch zu drucken. Ein echter Zugewinn für alle, die ihr eigenes Buch schreiben und es flexibel verkaufen möchten!

Quellen:

¹ 2012 IEEE International Symposium on Sustainable Systems and Technology (ISSST) Sustainable Systems and Technology (ISSST), 2012 IEEE International Symposium on. :1-6 May, 2012

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