Buchidee finden – Tipps und Tricks für Autoren

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Eine interessante Buchidee ist die Wirbelsäule jedes erfolgreichen Werkes. Manchmal trifft einen der Geistesblitz aus heiterem Himmel. Doch egal wie erfahren man ist, oft ist es eine wahre Herausforderung, die richtige Buchidee zu finden. Es stecken viel Energie und Zeit dahinter, die ausschlaggebende Inspiration zu entdecken. Eine, die einen langfristig dazu motiviert, weiter zu schreiben und das Buch zu perfektionieren. Es gibt mehrere Wege Inspirationen zu finden, die das Potential haben, zu einer tollen Buchidee oder sogar einem Bestseller zu führen. Wir zeugen euch wie!

Welche Elemente sind bei jeder Buchidee unverzichtbar?

Eine gute Buchidee hebt sich von anderen Manuskripten ab, doch bleibt realistisch in der Welt, in der die Handlung stattfindet. Indem die Handlung mit sozialen, ökonomischen, gesetzlichen und physischen Strukturen der Welt eures Buches kompatibel ist, sorgt ihr dafür, dass die Ereignisse plausible scheinen und für den Leser klar nachvollziehbar sind. 

Zudem sollte die Buchidee originell und individuell sein. Was meinen wir damit? Idealerweise enthält Sie Züge die charakteristisch für euch sind und einen Wiedererkennungseffekt haben. Das Buch ist ein Teil von euch und ihr seid ein Teil des Buches. Lasst also persönliche Erlebnisse mit in die Geschichte einfließen. Oft „verstecken“ Autoren in ihren Werken auch kleine Analogien an ihr eigenes Leben, benennen einen Nebencharakter nach dem eigenen Kind oder wählen für eine bestimmte Szene einen vertrauten Schauplatz. Aber vor allem sollte die Buchidee zu eurem individuellen Schreibstil passen. Hier haben wir 6 Tipps für einen einzigartigen Schreibstil für euch zusammengefasst, schaut gerne vorbei!

Außerdem sollte eure Buchidee Spannung und Emotionen erwecken. Zeitdruck, offene Fragen, Rätsel und die Identifizierung mit dem Protagonisten sind Mittel die oft für diese Zwecke verwendet werden. 

Wichtig ist auch, dass die Buchidee sich in einen Genre kategorisieren lässt. Dies sorgt nicht nur für Klarheit beim Leser, sondern auch beim Autor und Verlag. Ziel ist es, dass euer Buch unbedingt vom Leser leicht gefunden werden kann. Denn der Leser weiß in welchem Genre er nach einem Buch wie eurem suchen kann. Euer Leser geht mit Erwartungen an ein Genre heran und auch die solltet ihr kennen, um ihn nicht zu enttäuschen. Wenn ihr sehr klar einzuordnen seid, steigen eure Chancen auf Sichtbarkeit natürlich sofort!

Wie finde ich die richtige Inspiration und Buchidee?

1. Viel lesen und aufmerksam die eigene Umgebung beobachten 

Stöbert durch die Werke eurer Lieblingsautoren: Von welchen Themen wurden diese Autoren beeinflusst und welche Inspirationen könnt ihr dadurch für eure Buchidee sammeln.

Setzt auch bewusst die Autorenbrille auf und beobachtet aufmerksam den Alltag und eure Umgebung. Welche Themen sind derzeit aktuell und werden wiederholt in Presse, TV und Radio aufgegriffen? Mit welchen Themen beschäftigen sich eure Familie, Freunde und Bekannten? So erhaltet ihr schnell eine Überblick davon, welche Fragen Und Sorgen Menschen beschäftigen, welche Themen noch kommen werden und wo ihr euch am besten positionieren könnt. Gute Ideen können überall lauern. Seid stets neugierig und wachsam! Spitzt die Ohren und notiert in eurem Schriftstellertagebuch Einfälle, Inspirationen, spannende Charaktere, interessante Dialoge oder Gedanken, die euch dabei durch den Kopf gehen.

2. Mit Kreativitätsübungen zur Buchidee

  • Brainstormings: Wählt einen Schlüsselbegriff und schreibt alle Begriffe, die euch dazu einfallen, auf.
  • Mind-maps: Ordnet einzelne Begriffe mit Kreisen und Querverbindungen zu thematischen Gruppen. So könnt ihr eure Ideen und Gedanken strukturieren. 
  • Kreatives Schreiben: Schreibt über etwas, dass euch wütend macht oder am meisten zu Lachen bringt. Zugegebenermaßen, je komischster oder peinlicher die Geschichte, desto größter das Interesse und engagierter die Leserschaft. 
  • Freewriting: Fantasie spielen lassen: Freewriting, also freies Schreiben, ist eine Übung, in der es darum geht, alle Gedanken aufzuschreiben, ohne anzuhalten und ohne Rücksicht auf Rechtschreibung, Grammatik oder die üblichen Regeln des Schreibens. Ihr könnt gerne ein beliebiges Thema als allgemeinen Leitfaden auswählen, doch am besten ist es komplettes Gedankenchaos zuzulassen und kein Thema vorzusetzen. Allerdings ist ein Seiten-/Zeitlimit ganz gut. Der Zweck der Übung ist unterschiedlich, aber sie kann dazu dienen, Ideen zu generieren und ablenkende Gedanken auszuräumen. Vielleicht stoßt ihr währenddessen auf eine Idee, die ihr weiterhin erforschen wollt. Diesem Impuls solltet ihr folgen!

3. Buchmarkt kennenlernen

Trends spüren 

Behaltet Verlage im Auge. Einer der vielen Aufgaben von Verlagshäusern ist den Buchmarkt und dessen Trends im Blick zu behalten. Achtet darauf welche Bücher Verlage in Auftrag geben. Sie wissen nämlich welche gewissen Themen aktuell besonders im Gespräch sind und daher auch in Buchform stark nachgefragt werden. 

Eine weitere Quelle sind Zeitschriften, Portale, Messen oder Onlineforen, wie Goodreads, Büchereule oder Lovelybooks‘ Crimeclub und House of Fantasy, die den aktuellen Trends aber auch zukünftigen Entwicklungen nachgehen. Das Lesen oder Besuchen dieser Plattformen kann euch bei der Spurensuche nach neuartigen Themen helfen.

Beliebte Genres erkennen

Scrollt auch durch die Online-Buchhandlungen und erforscht welche Genres derzeit besonders beliebt sind (speziell die Genres der Bestseller) oder welche eine besonders hohe Titelzahl aufweisen. Hier geht es vor allem darum, den Markt richtig kennenzulernen und einzuschätzen. Euer Werk sollte daher nicht in einem überfüllten Genre erscheinen, sonder besser mit einem Nischenthema eine eigene Leserschaft erobern. Subgenres, in denen euer Titel nicht einer mächtigen Konkurrenz gegenübersteht, sind ideal für eure Buchidee und erbringen euch marktgerechte und erfolgsversprechende Resultate.

Offener Eingang zu einem Raum voller Bücherregale. Über dem Eingang steht ein roter Pfeil mit der Aufstrift “Read”

Konkurrenz analysieren

Einmal das Genre oder die richtige Nische gefunden, ist es unabdinglich die Konkurrenz zu analysieren. Setzt also euer unternehmerisches Denken ein und erkundet welche Titel bereits am Markt vorhanden sind und welche Ansätze Autoren eures Genres (oder Nische) verfolgen oder noch nicht verfolgen. Tipp von uns: Nehmt die Leseproben, Kurzbeschreibungen und Cover der Bücher genau unter die Lupe. Welche Autoren sind besonders interessant und beliebt? Warum? Von wem könnt ihr etwas lernen? Was macht eure Konkurrenz gut und was ist verbesserungswürdig? Kombiniert mit diesem Wissen, solltet ihr euch auf Ideen und Themen zu spezialisieren, die eure Konkurrenz noch nicht übernommen hat, nur Nebenaspekte sind oder sogar eine komplett andere Perspektive auf den Sachverhalt bieten.

Inspirationsquellen für eine Buchidee

  • Wahre Geschichten als Buchidee: Autobiographische Erlebnisse und Familiengeschichten, Quellen und Berichte, Zeitungsmeldungen und Zeitschriften, Historische Ereignisse. Ein gutes Beispiel, doch ein Klischee-Beispiel, wir wissen es, ist der “Da Vinci Code” von Dan Brown; dieser Bestseller bezieht sich auf historische Ereignisse, Verschwörungstheorien und Kunstgeschichte. 
  • Bereits vorhandene Buchinhalte abwandeln, klassische Motive und Themen neu interpretieren.
  • Einen beeindruckenden Schauplatz auswählen.
  • Mix aus zwei Genres. Eine Handlung erfinden, die beide Genres vereint. 
  • Kernthemen finden und verbinden.
  • Einen authentischen Charakter definieren und anschließend die Buchidee entwickelt.
  • Bücher, Filme, Musik und Fernsehserien als Inspiration.

Seid mutig!

Veröffentlicht lieber ein Buch mit einer großartigen Idee, bei der ihr zu 100% dahintersteht, als zehn mit relativ guten Ideen. Ein gutes Training ist mit kleinen Formaten anzufangen – Blogartikeln, Kurzgeschichten – an, um euren Schreibstil zu üben. Zusätzlich könnt ihr dadurch früh eine Community aufbauen und dadurch von den Reaktionen eurer Leser lernen. Genauso könnt ihr einen Job bei der Zeitung oder als Social Media-Assistent annehmen. So müsst ihr viel schreiben, trainiert kreatives Denken und werdet vertraut mit der Publishingwelt. Außerdem ist ein Basiswissen in Social Media unverzichtbar, um euer Buch vor und nach der Veröffentlichung gut zu vermarkten. Ihr möchtet jetzt schon in die Welt des Buchmarketings hineinschnuppern? Dann schaut gerne bei unserem Artikel zu online und offline Tools einer erfolgreichen Vermarktung vorbei!

Doch vor allem: Schwimmt gegen den Strom und findet euren eigenen Strom! Schreibt über Themen mit einer eigenen Nische, bei der ihr Potential zum Trendsetter habt. 

Viel Erfolg! Ihr könnt uns natürlich auch eine E-Mail an support@bookmundo.de schicken, wenn ihr Ratschläge benötigt – wir helfen euch gerne weiter!

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