Irrtum Self-Publishing – Wir von Bookmundo klären auf

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Irrtum Self-Publishing: Vielen sind die Begriffe Self-Publishing und Self-Publisher noch recht unbekannt, andere assoziieren diese Begriffe mit vielen Vorurteilen, deshalb wollen wir euch heute über verbreitete Irrtümer – über und kommend von Self-Publishern – aufklären.

1. Irrtum Self-Publishing: Der Verdienst

50€ Schein schaut aus einem geschlossenen Buch heraus

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, das man IMMER mehr als bei einem Verlag verdient. Wie bei den meisten Irrtümern ist dies eine verallgemeinernde Aussage, weshalb wir auf diesen Irrtum etwas detaillierter eingehen möchten.
Falls ihr euch bereits ein bisschen mit dem Prinzip des Self-Publishing auseinandergesetzt habt, dann ist euch bestimmt aufgefallen, dass man als Self-Publisher einen höheren prozentuellen Gewinn pro verkauftem Buch erhält, als bei den traditionellen Verlagen. Dies stimmt, doch die Betonung liegt auf “prozentuell”! Einem Self-Publishing-Autor stehen für gewöhnlich ca. 70% des Netto-Verkaufpreises zu. Vergleichend zu den 30-40%, die einem ein Verlag gewährt, erscheint die Self-Publishing-Alternative um einiges attraktiver.

→ Wenn ihr wissen möchtet, wie viel ihr für euer Buch bei uns verdienen würdet, dann benutzt gerne
unseren Buchpreisberechner.

Dennoch muss man bedenken, dass wenn ihr euer Buch über einen Verlag verkauft, die Chancen um einiges besser stehen, euer Buch erfolgreich bei einem Verlag zu verkaufen – weshalb?
Bei Self-Publishing-Plattformen gibt es keine Auswahlkriterien, die euer Buch für eine Veröffentlichung disqualifizieren könnten. Jeder kann sein Buch veröffentlichen. Dies bedeutet, dass nicht alle Bücher qualitativ hochwertig und lesenswert sein müssen. Der Kunde besitzt eine große Auswahl an Büchern, weshalb euer Buch besonders überzeugend und sich von der Allgemeinheit abhebend gestaltet sein sollte. Bei einem Verlag wiederum werden nur Bücher veröffentlicht, die auch das Potenzial besitzen, überzeugend bei den Kunden anzukommen. Kunden haben also bereits eine gewisse Sicherheit wenn sie bei einem Verlag einkaufen, dass die Bücher auf allen Ebenen überzeugend und qualitativ hochwertig sind. Diese Sicherheit ermöglicht es Verlagen, ihre Bücher für einen höheren Verkaufspreis anzubieten, als es Self-Publishern manchmal möglich ist.
Zusammenfassend kann man also sagen, dass ein Self-Publisher prozentual gesehen mehr als ein Verlags-Autor verdient, letzterer jedoch meistens eine größere Chance hat, sein Buch erfolgreicher zu verkaufen. Doch kann man auch hier nicht verallgemeinern, denn es gibt durchaus auch viele Self-Publisher, die ihre Bücher erfolgreich verkaufen.
Schließlich bieten wir unseren Self-Publishern eine riesige Vertriebsplattform an. Wenn ihr euer Buch über uns verkauft könnt ihr dieses über unseren Webshop, über Amazon, über euren eigenen Shop/eigene Webseite und in allen Buchläden Deutschlands (welche mit Libri Buchhandel  zusammenarbeiten, einer der größten Dienstleister im deutschen Buchzwischenhandel) vertreiben lassen. Je mehr Plattformen euch zur Verfügung stehen, desto größer ist eure Kundenreichweite und desto höher ist dementsprechend auch eure Chance, eure Bücher erfolgreich zu verkaufen. Zudem habt ihr bei einer Self-Publishing-Plattform weniger Kosten. Natürlich habt ihr im Vergleich zu Verlags-Autoren einen größeren Aufwand, um euer Buch fertigzustellen, setzt man diesen jedoch in Relation zu den gesparten Kosten, ist dieser Aufwand verkraftbar und definitiv lohnenswert!

2. Irrtum Self-Publishing: Günstig ist das Erfolgsgeheimnis

Diesen Irrtum möchten wir mit einem kleinen Beispiel aus dem echten Leben beginnen: Stellt euch vor ihr seid in einem Laden und wollt eine Regenjacke kaufen; ihr habt die Auswahl zwischen drei Jacken:

  • Die erste kostet 4€, diese sieht jedoch nicht so aus, als ob sie euch für eine lange Zeit vor dem tückischen Herbstregen schützen könnte.
  • Jacke Nummer zwei kostet 15€ und macht definitiv einen besseren Eindruck als die erste.
  • Die letzte Jacke kostet 100€, doch wenn wir ehrlich sind, dann zahlt man bei dieser vielmehr für den Namen als für das Produkt an sich.

Nun fragt ihr euch bestimmt, was diese Jacken mit Bookmundo und Self-Publishing-Irrtümern zu tun haben. Nun, wenn ihr euch für eine Jacke entscheiden müsstet, dann wahrscheinlich für die zweite Jacke. Diese ist zwar nicht die günstigste, erfüllt jedoch ihren Zweck und genau das ist der springende Punkt! Ein zu günstiges Buch wird viele Kunden höchstwahrscheinlich abschrecken, denn günstige Produkte müssen nicht immer die besten sein. So kommen den Kunden eventuell die Gedanken, dass der Autor versucht sein Buch so günstig wie möglich anzubieten, um eine Vielzahl an Exemplaren zu verkaufen. Dies muss jedoch nicht bedeuten, dass der Inhalt des Buches den Lesern unbedingt ein Vergnügen bereiten wird.

Der Irrglaube, dass das günstigste Buch das sich am besten verkaufende ist, ist falsch! Leser, die wirklich Interesse an dem Genre eures Buches und dessen Inhalt haben, werden den Preis nicht als ausschlaggebendes Argument heranziehen, wenn es um die Kaufentscheidung geht. Wenn euer Buch inhaltlich und optisch qualitativ überzeugend ist, dann müsst ihr euch nicht darum Sorgen, ob Leser wirklich bereit sein werden, den Preis für euer Buch zu zahlen.

3. Irrtum Self-Publishing: Einmal Self-Publisher, immer Self-Publisher

Wenn ihr euch dazu entschieden habt eure bisherigen Bücher über Self-Publishing-Plattformen wie uns zu veröffentlichen, jetzt jedoch auch einmal mit einem Verlag zusammenarbeiten möchtet, dann ist dies durchaus möglich!
Self-Publishing ermöglicht es vielen Autoren, mit deren ersten Büchern ein bisschen zu experimentieren ohne den Druck zu verspüren, direkt perfekt performen zu müssen, sodass sich das Buch auch wirklich gut verkaufen wird. Zudem habt ihr als Self-Publisher bei uns bis auf die einmalige ISBN für euer Buch (welche 12,75€ kostet) keine versteckten Kosten und damit auch keine finanzielle Risiken. Wir arbeiten mit dem Print-On-Demand-Verfahren, welches jegliche Lagerkosten wegfallen lässt. Dies bedeutet für euch, dass ihr bereits ab dem ersten verkauften Exemplar dazu verdient. Da es keine Vertragsbindungen bei uns gibt, habt ihr jeder Zeit die Freiheit, euer Buch auch aus dem Verkauf zu nehmen!

Nun zu ein paar Beispielen über erfolgreiche Wechsel von Self-Publisher zu Verlags-Autor:
Schrifsteller(innen) wie Jane Austen, Virginia Woolf oder E.L. James haben als Self-Publisher angefangen und es letztendlich zum Welterfolg geschafft. Später arbeiteten sie dann mit Verlagen zusammen, da bei so einer Reichweite ein Verlag durchaus von Vorteil sein kann. Vor allem bezüglich der hohen Verkaufszahlen können die wesentlich kostenpflichtigere Unterstützung von Verlagen schnell ausgeglichen werden.

Das Gegenteil davon vollzieht gerade die deutsche Autorin Cornelia Funke; diese entschied, sich von ihrem amerikanischen Verleger zu trennen und ihren eigenen Verlag zu gründen. Dies ist ein spezieller Weg Self-Publisher zu werden, weshalb ihr gerne auch ohne einen eigenen Verlag zu gründen vom Verlag-Autor zum Self-Publisher wechseln könnt.

4. Irrtum Self-Publishing: Self-Publisher sind keine richtigen Autoren

Schaut man sich den Aufwand an, den Self-Publishing-Autoren im Gegensatz zu Verlags-Autoren betreiben um gleichzustellende, qualitativ hochwertige Bücher fertigzustellen, ist dieser Irrtum eine regelrechte Beleidigung für jeden Self-Publisher.
Gut, nicht jeder Self-Publisher besitzt den qualitativen Anspruch in seinen Büchern, wie erfolgreiche Verlags-Autoren zum Beispiel, dennoch darf man auch hier keine verallgemeinernde Aussage treffen! Schließlich gibt es genügend veröffentlichte Bücher von Self-Publishern die definitv bezeugen, dass hier ein echter Autor am Werk war, Self-Publishing hin oder her.
Sehen wir uns zum Beispiel die bereits erwähnte Autorin E.L. James an: Ihre Buchreihe “Fifty Shades of Grey” ist den meisten bekannt, doch ihr erstes Buch, das sozusagen ausschlaggebende für ihren Welterfolg, hat die Autorin als Self-Publisher veröffentlicht.

Entmachtet wird dieser Irrtum auch durch die Tatsache, dass die meisten Literaturpreis-Ausschreibungen sowohl Self-Publisher, als auch Verlags-Autoren als gleichwertige Teilnehmer behandeln.

5. Irrtum Self-Publishing: Self-Publisher machen ALLES selbst

Der Name Self-Publisher, zu deutsch “Selbst-Veröffentlicher” mag zwar den Anschein haben, dass dies der Fall ist. Sieht man sich jedoch unsere Dienstleistungen und die anderer Self-Publishing-Plattformen an, dann sollte jedem schnell klar werden, dass man als Self-Publisher nicht auf sich alleine gestellt ist.

Wir von Bookmundo zum Beispiel schreiben Blogs, um über die unterschiedlichsten Fragen und Themen, die mit dem Self-Publishing aufkommen, aufzuklären und diese ebenfalls zu erklären. doch dies ist lange noch nicht alles, wir bieten ein kostenloses Programm zum einfachen und schnellen Veröffentlichen eurer Bücher an, mit eigener Software (unser Coverdesigner) zum Gestalten des eigenen Buchumschlages für unsere Self-Publisher, denn dies spart Geld und Zeit. (Wenn ihr wissen wollt, wie man Schreiben und hauptberufliches Arbeiten unter einen Hut bekommt, dann solltet ihr unser “Interview mit unserem erfolgreichen Self-Publisher Yves Patak über das Meistern einer „Work-Write-Balance” lesen, denn Yves Patak ist Arzt, Vater von zwei Kindern und schreibt nebenbei etliche beliebte Mystery-Thriller.)

6. Irrtum Self-Publishing: Lektorat/Korrektorat braucht man nicht

Ihr könnt eine glatte 1 in eurem Deutsch-Abitur gehabt haben, dennoch solltet ihr nicht auf ein Lektorat und Korrektorat eures Manuskriptes verzichten. Der Grund ist der, dass jeder in Laufe des Schreibprozesses eine gewisse Blindheit für Flüchtigkeitsfehler entwickelt. Zudem ist eine andere, neue Sichtweise auf euer Buch und dessen Inhalt wichtig. Schließlich müsst ihr bedenken, dass ihr jedes noch so kleines Detail eures Buches, eurer Charaktere und der Handlung kennt, schließlich habt ihr das alles selbst erschaffen. Für euch mag die Formulierung und der Handlungsverlauf Sinn ergeben, doch eure Leser kennen diese neue Welt, die in eurem Buch porträtiert wird, noch nicht. So kann es vorkommen, dass ein Geschehnis oder eine Handlung für euch logisch nachvollziehbar ist, für einen “Aussenstehenden” jedoch nicht. Um eine Verwirrung eurer Leser zu vermeiden bietet es sich deswegen an, ein Lektorat und Korrektorat für euer Buch zu beauftragen.

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