SEO für Autoren – Gefunden werden, gelesen werden, bezahlt werden

  1. Startseite
  2. Buch verkaufen
  3. SEO für Autoren – Gefunden werden, gelesen werden, bezahlt werden

Ist SEO für Autoren wichtig?

Viele Autoren denken, dass das Schreiben eines Buches der schwierigste Teil ist. Versteht uns nicht falsch – Schreiben ist schwer – aber ihr seid ja glücklicherweise talentierte Autoren.
Wenn ihr einmal euer Buch veröffentlicht habt, müsst ihr auch gefunden werden, denn wie hat Walter Ludin so schön gesagt? “Das beste Buch bleibt stumm, wenn es nicht gelesen wird.”

Oder besser gesagt, in dem heutigen übersättigten Internet-Klima müsst ihr aktiv dafür sorgen, dass man euch findet. Wir haben dies bereits in mehreren Artikeln behandelt, aber es sollte betont werden, dass dieser spezielle Teil des Publikationsprozesses außerhalb der Komfortzone vieler Autoren liegt. Wir haben bereits erläutert, wie ihr für euer Buch werben und wie ihr die sozialen Medien nutzen könnt, um eine gewisse Reichweite zu erreichen. SEO für Autoren ist etwas, das wir jedoch nur kurz angesprochen haben, weshalb wir in diesem Artikel tiefer in dieses spezielle Thema eintauchen werden.
Wenn wir darüber sprechen, wie ihr euer SEO-Kenntnisse verbessern könnt, um als Autor entdeckt zu werden, gehen wir natürlich davon aus, dass ihr eine Website besitzt. Dies kann eine Autorenwebsite sein, wo ihr über euch und euer Buch/eure Bücher und eure Fortschritte informiert, oder ein persönlicher Blog (o.ä.)
Allgemein meinen wir eine ordentliche, funktionierende Website, die euch als Autor und den Büchern, die ihr bereits veröffentlicht habt/vorhabt zu veröffentlichen, gewidmet ist. Ihr habt zwar die Möglichkeit, eine “Website” als Teil des Veröffentlichungsprozesses auf unserer Plattform zu erstellen, dies ist jedoch eine ziemlich alte angebotene Möglichkeit, welche wir in unseren ersten Jahren implementiert hatten.
Wenn ihr eine seriöse und professionelle Online-Plattform selbst erstellen möchtet, seid ihr besser bedient, wenn ihr eine neue Plattform von Grund auf mit einem Content-Management-System (CMS) wie WordPress, Drupal oder SquareSpace erstellt.
(Zumindest bis wir diesen Teil unserer Plattform aktualisiert haben.)

Jetzt, wo das allgemeine geklärt ist, lasst uns beginnen!

Was genau ist SEO?

SEO steht für Search Engine Optimization (Suchmaschinenoptimierung). Es geht darum, Ieure Website (oder einzelne Seiten auf eurer Website) für Menschen leichter über Suchmaschinen wie Google auffindbar zu machen. Im Allgemeinen gibt es zwei verschiedene Arten von SEO – technische und inhaltliche. Wir werden uns in diesem Artikel mehr auf die inhaltsorientierte SEO konzentrieren, da sie für euch als Autoren am zugänglichsten ist. Während es definitiv nicht schadet, ein bisschen technisch versierter zu werden, kann ein Großteil der grundlegenden technischen SEO, die ihr benötigt, von Anwendungen und Plugins von Drittanbietern übernommen werden, die einfach auf eurer Website zu installieren sind.
Bevor wir uns jedoch in die Technik stürzen, ist es gut, eine grundlegende Vorstellung davon zu haben, wie Suchmaschinen (Google etc.) tatsächlich funktionieren. Wenn das beunruhigend kompliziert klingt, macht euch keine Sorgen! Wir werden es einfach halten.

Das Innere einer Suchmaschine

Im Wesentlichen hat Google kleine Lakaien, die “Spider” oder “Webcrawler” genannt werden und die ausgesandt werden, um das Internet zu erkunden. Die Spider sammeln alle gefundenen Informationen und bringen sie an Google zurück. Google nimmt diese Informationen dann in seinen ständig wachsenden Index auf, der im Wesentlichen eine riesige Bibliothek mit allen Webseiten des Internets ist.
Dann kommen neugierige Menschen wie wir und beschließen, einen Satz oder ein Wort in Google einzugeben, in der Hoffnung, das zu finden, was wir suchen. Google liest dann unseren Suchbegriff und sieht seinen Index durch, um die seiner Meinung nach bestmögliche Antworten auf unsere Fragen zu finden. Es ist sogar nett genug, uns diese Ergebnisse in der Reihenfolge ihrer Relevanz und Qualität zu übergeben! Was Google als weniger relevant oder als Inhalt von geringerer Qualität empfindet, wird in der Liste der Suchergebnisse immer weiter nach unten verschoben, bis es auf der zweiten Seite nur noch im Verborgenen bleibt, denn wer geht schon auf die zweite Seite…

SEO – Wo man beginnen sollte

Keyword Research – Was ist das?

Um von euren potenziellen Lesern gefunden zu werden, müsst ihr wissen, was diese tatsächlich suchen. Deshalb beginnt jede gute SEO mit einer “Keyword Research” (zu deutsch Schlüsselwort- bzw. Stichwortrecherche).
Der Sinn der Stichwortrecherche besteht darin, Schlüsselwörter und Phrasen zu finden, um Inhalte zu erstellen. Wenn ihr also einen Thriller geschrieben habt, werdet ihr Inhalte auf der Grundlage der gefundenen Schlüsselwörter erstellen wollen, die sich auf Thriller-Bücher beziehen. Im Allgemeinen sollte jeder Inhalt, den ihr erstellt, sei es eine Seite oder ein Blog-Beitrag, um ein einzelnes Schlüsselwort oder eine Phrase herum “aufgebaut” werden. Dies erleichtert es Google, den Inhalt in seinem Index zu klassifizieren, und erhöht die Chancen, dass dieser auf der Ergebnisseite der Suchmaschine (SERP) weit oben platziert wird.

Die grundlegendste Form der Stichwortrecherche, die ihr durchführen könnt, ist die einfache Eingabe von Phrasen in die Google-Suche (und in die Suchfelder anderer großer Websites wie Youtube oder Reddit). Wie ihr wahrscheinlich wisst, weist Google euch dabei Suchvorschläge auf, wenn ihr nach etwas sucht. Diese Vorschläge sind die beliebtesten verwandten Suchanfragen, die Google ausgraben kann, und als solche sind diese solide Suchbegriffsoptionen.
Ihr könnt die Schlüsselwortoptionen eingehender untersuchen, indem ihr eine Hilfsoption wie Google Trends verwendet, mit dem ihr die Popularität verschiedener Suchbegriffe innerhalb eines bestimmten geografischen Gebiets vergleichen könnt.
Mit anderen Worten: ziemlich nützlich. Dieses Tool kann euch dabei helfen, fundiertere und optimierte Entscheidungen über eure Suchbegriffe zu treffen. Answer the Public ist ein weitere hilfreiche Website, die euch helfen kann, noch spezifischere Suchbegriffe zu entdecken, da diese nach Präpositionen kategorisiert sind.
Nun, das ist natürlich alles schön und gut, aber wonach genau sollet ihr suchen?

Keyword Research – Wie man es angeht

Nehmen wir an, ihr habt ein Fantasy-Buch geschrieben. Ihr könntet das “Fantasy-Buch” als Einstieg in eure Stichwortrecherche verwenden und es in die Google-Suche oder in ein anderes Tool eurer Wahl eingeben:
Keyword Resear bei Google Beispiel Suche

Das sind eine Menge Ergebnisse, die auf Anhieb erzielt wurden. Ihr könntet zwar einfach weitermachen und einen Artikel über euer spezielles Buch schreiben, der sich auf den Begriff “Fantasy Buch” oder “Fantasy Buchreihe” konzentriert, aber dies ist ein bisschen ungenau. Es gibt zweifellos Tausende von Seiten, die unter diese Oberbegriffe fallen, und ihr werdet mit allen konkurrieren müssen. Was ihr also machen solltet, ist, so viel Konkurrenz wie möglich auszuschalten, indem ihr so spezifisch wie möglich werdet.

Hier kommen Subgenres, also sogenannte untergeordnete Katgorien zum Einsatz. Egal, in welchem Genre ihr schreibt, es ist wahrscheinlich auch Teil eines bestimmten Subgenres, und die Fans dieses bestimmten Kategorie sind zweifellos sehr wählerische Leser, die nach immer mehr Büchern dieser bestimmten Art von Geschichte suchen. Nehmen wir also an, euer Fantasy-Buch gehört dem Dark Fantasy Subgenre an, ein Genre, was die weniger schmeichelhaften Aspekte der menschlichen Natur und Gesellschaft repräsentiert. Eure Vorschläge für die Google-Suche werden nun ebenfalls spezifischer aussehen:
Keyword Research bei Google Beispiel Suche

Diese Suchbegriffe sind bereits detaillierter beschrieben und daher weniger wettbewerbsfähig als die vorherigen. Nehmen wir nun an, dass euer Dark Fantasy-Buch zufällig auch dem Anime-Genre zugewiesen werden kann. Ihr habt Glück; es ist einer der beliebtesten Suchbegriffe im Zusammenhang mit Dark Fantasy, wie ihr auf dem Bild oben sehen könnt. Für eine detailliertere Übersicht über beliebte Suchbegriffe könnt ihr euren Suchbegriff in “Answer the Public” eingeben (zu Beginn solltet Ihr “Deutsch” als Sprache auswählen):
Answerthepublic Suchbeispiel Ausschnitt für SEO

Inhalte erstellen, basierend auf SEO

Die meisten der Schlüsselbegriffe in den obigen Bildern sind solide Entscheidungen, für die Inhalte erstellt werden. Ihr könntet einen Blog-Beitrag schreiben, in dem ihr detailliert beschreibt, welches die beste Dark Fantasy Bücher sind und welche Auswirkungen dies auf das Genre hat. Sie könnten auch eine Seite erstellen, die die Welt, in der sich euer DRK Fantasy-Buch abspielt, erläutert und genau beschreiben, weshalb ihr euch für diese Genre entschieden habt.

Wenn ihr diese Seiten und Artikel schreibt, achtet bitte darauf, dass das Schlüsselwort bzw. vielmehr der Schlüsselsatz im Text selbst, sowie auch in den Überschrifte zu finden ist. Übertreibt es aber nicht! Eine gute Faustregel ist, dass wenn ihr euch zu sehr beim Durchlesen anstrengen müsst, da das Schlüsselwort so häufig genannt wurde, dass ihr ein paar Variationen und Synonyme verwendet. Ihr solltet euch immer bemühen, die Texte so leserfreundlich und ansprechend wie möglich zu gestalten. Auf diese Weise verbringen die Menschen mehr Zeit auf eurer Website, was eine leuchtende Empfehlung an Google ist. Wenn ihr WordPress für die Erstellung eurer Website verwendet, ist das Yoast SEO-Plugin ein hervorragendes Werkzeug, um sicherzustellen, dass ihr auf dem richtigen Weg seid.

Versucht, so viel Inhalt wie möglich für so viele relevante Schlüsselwörter zu erstellen. Schließlich habt ihr mehr Konkurrenz, umso kürzer und allgemeiner das Schlüsselwort ist. Achtet auch darauf, dass der von euch erstellte Inhalt das Schlüsselwort, welches ihr zur Beschreibung verwendet, genau wiedergibt. Google bestraft Websites, die irreführend sind, so dass eure SEO-Bemühungen das Gegenteil der beabsichtigten Wirkung haben könnten, wenn ihr nicht transparent seid!

Stellt sicher, dass eure Seiten funktionieren

Wenn ihr einige Seiten für eure Website erstellt habt, solltet ihr noch einmal überprüfen, ob diese wie geplant funktionieren. Je nach der Größe eurer Website ist diese Aufgabe unterschiedlich schwierig. Im Wesentlichen müsst ihr sicherstellen, dass es keine defekten Links oder Seiten gibt, auf die die Leser stoßen können, wenn sie sich durch eure Website klicken. Dies ist natürlich wichtig für die Leser selbst (kaum etwas ist ärgerlicher, als auf einen interessanten Link zu klicken und zu einer fehlerhaften 404-Seite zu gelangen), aber auch für Google.
Das liegt daran, dass Google ein so genanntes “Crawling-Budget” für jede Website hat. Das bedeutet, dass Spider nur gewisse Zeit damit verbringen, Ihre Website zu “durchkriechen”. Dies bedeutet, dass sie nur so viele Informationen für den Google-Index zurückbringen, wie sie in dieser Zeit erfassen konnten. Jeder kaputte Link oder jede Sackgasse frisst dieses Crawling-Budget auf, ohne dass ihr eine lohnenswerte Gegenleistung dafür erhalten habt (besseres Ranking auf der Ergebnisseite, da Google euren Beitrag dank Schlüsselwörter als interessant und relevant empfindet). Deshalb ist es wirklich wichtig, eure Website zu pflegen, um sicherzustellen, dass alle Seiten funktionieren.

Seid großzügig mit internen Links für euer SEO

Darüber hinaus wird das Hinzufügen einer Reihe von internen Links es den Spiders ermöglichen, beim durchforsten Abkürzungen zu nehmen, was den Prozess wesentlich effizienter gestaltet. Daher solltet ihr auf eurer Website so viele Links zu verwandten Seiten und Blog-Posts wie möglich in eure Inhalt einfügen! Wenn ihr zum Beispiel eine “Über den Autor”-Seite besitzt, werdet ihr wahrscheinlich erwähnen, warum ihr euch auf das Schreiben von Dark Fantasy-Bücher eingelassen habt. In diesem Fall werdet ihr einen Link zu der Seite, die ihr basierend auf dem Schlüsselsatz “Dark Fantasy-Bücher” erstellt habt, vernetzen wollen. Interne Links helfen sowohl den Lesern als auch den Spiders, leichter durch eure Website zu navigieren, was sich positiv auf das SEO auswirkt.

Ladet die Menschen ein

Mithilfe von Meta-Descriptions

Sobald ihr euren Inhalt und eure Schlüsselwörter (in den Überschriften, Text und dem YOAST-SEO) festgelegt habt, solltet ihr auch sicherstellen, dass Personen, die eure Website bei Google aufgeführt sehen, versucht sind, sie aufzurufen. Der wichtigste Faktor dabei ist eure Meta-Beschreibung. Die Metabeschreibung ist ein Ausschnitt des Vorschautextes, den ihr sehen könnt, wenn Google eure Suchergebnisse auflistet:
Google Suche Beispiel für einladende Meta-Description mit YOAST SEO

Beide angezeigten Metabeschreibungen sind einladend. Achtet jedoch darauf, dass die Beschreibung nicht zu lang wird, da sie ansonsten automatisch von Google abgeschnitten wird (siehe die “…”). Auch ist ein abgeschnittener Satz inhaltlich nicht vorteilhaft, da der Leser nicht komplett über alles wichtige informiert wird.
Überlegt euch also gut, was genau in dieser kurzen Metabeschreibung alles erwähnt werden soll, sodass sie zum einen ansprechend, zum anderen aber auch informativ ist.

Dennoch haben diese beiden Meta-Beschreibungen das Schlüsselwort Dark Fantasy Bücher, siehe die fett gedruckten Wörter) sowohl in ihren Titeln als auch in den Beschreibungen selbst enthalten – dies ist eine sehr wichtiger SEO-Möglichkeit. Es ist viel wahrscheinlicher, dass Menschen auf ein Suchergebnis klicken, wenn es den gesuchten Begriff enthält. Das berücksichtigt Google auch bei der Einstufung der Suchergebnisse.
Aber wie bearbeitet man die Metabeschreibung?
Nun, das hängt davon ab, welches Content-Management-System (CMS) ihr für die Erstellung Ihrer Website verwenden. In WordPress und Drupal (die am häufigsten verwendeten) findet ihr die Option am unteren Rand Ihres Bildschirms, wenn ihr eine neue Seite oder einen neuen Beitrag erstellt.

Versucht, Links von Dritten zu erhalten

Sobald eure Website bereit ist, von potenziellen Lesern besucht zu werden, ist es an der Zeit, proaktiv zu handeln. Ein wichtiger Faktor, den Google beim Ranking von Websites berücksichtigt, ist die Häufigkeit, mit der diese von Dritten verlinkt werden. Dies zeigt Google, dass der Inhalt einer Website gut genug ist, um ihn anderen zu empfehlen. Daher ist es eine großartige SEO-Strategie, andere Leute dazu zu bringen, einen Link zu eurer Website zu erstellen. Dies ist jedoch wahrscheinlich der schwierigste und arbeitsintensivste Ansatz. Die meisten Website-Besitzer und Blogger sind sich des Wertes eines Links bewusst, daher müsst ihr darauf vorbereitet sein, auch eurem Publikum etwas von Wert anbieten zu können.
Wählt potenzielle Partner sorgfältig aus. Stellt sicher, dass ihr über Inhalte verfügt, die für euch relevant sind. Denkt an Buch-Blogger und Websites, die sich auf Indie-Fantasy-Bücher spezialisiert haben (aufbauend auf unserem vorherigen Beispiel des von euch geschriebenen Fantasy-Buches). Vielleicht sind sie an einer Rezension eures Buches interessiert, oder vielleicht ist die Prämisse eures Buches einzigartig genug, um einen Artikel zu rechtfertigen? Wenn sie dafür offen sind, könntet ihr für sie als Gast-Blogger einen Beitrag zu einem euch vertrauten Thema verfassen (z.B. wie man ein Dark Fantasy-Buch im Anime-Bereich schreibt und was es zu beachten gibt).
Was auch immer ihr am Ende macht, stellt sicher, dass der vereinbarte Inhalt einen Link zu eurer eigenen Website enthält – das ist schließlich der Sinn der Sache.

Unterstützt eure Bemühungen mithilfe der Sozialen Medien

Obwohl Social Media euch keine direkten Vorteile bietet, wenn es um SEO geht, spielen sie doch eine wichtige unterstützende Rolle im großen Ganzen der Dinge. Denn während ein großer Teil eurer Inhalte durch SEO so Google-freundlich wie möglich gestaltet wurde, ist es umso wichtiger, dass die Inhalte den Menschen tatsächlich gefallen. Wenn ihr nur Inhalte mit Google im Hinterkopf erstellt, riskiert ihr, das Endziel aus den Augen zu verlieren: die Menschen dazu zu bringen, sich mit eurer Website zu beschäftigen (und euer Buch zu kaufen). Mit einer guten Suchmaschinenoptimierung (SEO) könnt ihr sie zwar dazu bringen, eure Website zu besuchen, aber ihr müsst sie auch dazu bringen, für eine gewisse Zeit zu bleiben und im Idealfall eure Inhalte zu teilen. Deshalb geht es bei SEO genauso sehr darum, qualitativ hochwertige Inhalte zu erstellen, wie die richtigen Schlüsselwörter für diese Inhalte zu finden.
Hier kommen die sozialen Medien ins Spiel. Obwohl diese keinen direkten Einfluss auf euer Ranking bei Google haben, bieten euch die soziale Medien eine Abkürzung zu eurer Zielgruppe, indem diese euch ermöglichen, eure spezielle Zielgruppe zu finden und mit ihr in Kontakt zu treten. Im Falle eures hypothetischen Dark Fantasy-Buches wären Beispiele für diese Abkürzungen Facebook-Gruppen, Subreddits und Hashtags, die sich an (Dark) Fantasy-Fans richten. Indem ihr euch als Autor diesen Gruppen anschließt und euch mit ihnen beschäftigt, könnt ihr den Verkehr zu eurer Autoren-Website stimulieren.

Da die Menschen, mit denen ihr engagieren werdet, bereits Teil eurer Zielgruppe sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie eure Leser werden, um ein Wesentliches größer, als bei denen die per Google spaßeshalber, oder aus reiner Neugierde nach Fantasy Büchern suchen. Wenn ihnen euer Buch gefällt, können eure Leser/Follower auch freiwillige Botschafter eures Buches werden. Das ist das ideale Ergebnis, denn es bedeutet, dass eine unabhängige dritte Partei Links zu eurer Website weitergibt, über euer Buch spricht und in eurem Namen sogar noch mehr Besucher anregt.

Bookmundo Widgets

Nebenbei bemerkt: Wenn ihr euer Buch bei Bookmundo veröffentlicht habt, können wir euch kostenlos anpassbare Widgets für eure Social-Media-Seite und Website zur Verfügung stellen. Diese führen interessierte Besucher direkt auf die Shop-Seite eures Buches. Um das Klicken auf die Kaufen-Schaltfläche verlockend zu machen, müsst ihr jedoch auch das von euch verwendete Social-Media-Profil mit hochwertigen Inhalten pflegen. Glücklicherweise könnt ihr die Dinge, die ihr auf eurer Website veröffentlicht, die meiste Zeit einfach wiederverwenden. Wir haben einen Artikel darüber, wie ihr für euer Buch über soziale Medien werben können, falls ihr daran interessiert seid, mehr zu erfahren.
Für welche sozialen Medienkanäle ihr euch auch entscheidet, denkt daran, in eurer Kommunikation transparent zu sein! Wir sprechen über eure zukünftigen Leser, deshalb ist der Aufbau einer freundschaftlichen, vertrauensvollen Beziehung zu ihnen von größter Bedeutung.

TL;DR (Zu lange, nicht gelesen)?

Während das Fazit lautet, dass guter Inhalt das Herzstück einer guten SEO ist, steckt mehr dahinter. Die richtigen Leute zu finden und herauszufinden, was sie suchen und wie sie danach suchen, ist ebenfalls entscheidend. Wenn ihr herausgefunden habt, welche Schlüsselwörter ihr ausprobieren wollt, ist das Schreiben guter Inhalte auf der Grundlage der genannten Schlüsselwörter euer nächster Schritt. Wenn ihr eure Inhalte geschrieben habt, ist es an der Zeit, aktiv zu werden und diese Inhalte an die richtigen Leute zu bringen, während eure Website langsam organisch durch die Ränge aufsteigt. Nutzt die sozialen Medien, um eure Leser direkt zu erreichen, damit sie die Botschaft über ihr eigenes Netzwerk verbreiten können.
Dies ist ein ziemlich rudimentärer Überblick über SEO, aber er soll euch als Einstieg dienen und wird für euch einen sichtbaren Unterschied machen, wenn er richtig umgesetzt wid. Wenn ihr tiefer in das Thema eintauchen und die Sichtbarkeiteuer Website in den Suchmaschinen maximieren möchtet, empfehlen wir euch, sich Moz’s SEO Learning Center anzuschauen. The Yoast Blog bietet auch einige solide Ratschläge zu diesem Thema (beide sind in Englisch verfasst).
Wenn ihr allgemeinere Tipps zur Vermarktung eures Buches wissen wollt, lest unseren Leitfaden zur Buchpromotion.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Fill out this field
Fill out this field
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
You need to agree with the terms to proceed

Menü