Mit selbst veröffentlichten Büchern Geld verdienen

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„Kann man mit selbst veröffentlichten Büchern Geld verdienen?“ Dies ist einer der meist gegoogelten Fragen zum Thema Self-Publishing und wir werden sie für euch beantworten. Ja. Ja ist die Antwort. Mit Self-Publishing kann man definitiv Geld verdienen. Falls das schon Antwort genug war, um guten Gewissens das Buch eurer Träume zu schreiben, dann freuen wir uns euch bald im Bookmundo-Webshop zu sehen! Wenn ihr allerdings nach einer ausführlicheren Antwort sucht, erklären wir euch in diesem Artikel alles im Detail.

Self-Publishing: Ein paar Missverständnisse auflösen

Trotz zunehmenden Gegenbeweisen, wird Self-Publishing manchmal als den weniger respektierten Weg eines Autors angesehen. Auch wenn Autoren selbst veröffentlichte Bestseller, wie Still Alice: Mein Leben ohne Gestern, Der Marsianer oder Die Geschichte von Peter Hase auf den Markt bringen, werden diese als Ausnahmen gesehen. Allerdings kann man diese Perspektive genauso bei traditionellen Verlagen anwenden. Bestseller sind generell eine Ausnahme — ansonsten wäre dieser Begriff doch überflüssig. 

Zum Beispiel hat jeder bereits von Harry Potter und der Stein der Weisen gehört, doch vermutlich eher nicht von Jumper. Dennoch wurden beide Bücher von Carlsen, einem der bekanntesten Verlagshäuser Deutschlands, veröffentlicht. Fakt ist, es gibt mehr Bücher wie Jumper als Harry Potter, egal ob nun auf traditionellem Wege oder durch den Eigenverlag publiziert. 

Ist traditionelles Publizieren profitabel und wie viel kann man auf diese Weise mit seinen Büchern Geld verdienen?

Natürlich wissen wir alle, dass traditionelles Publizieren gewinnerbringend ist. Doch es hat auch seine Nachteile. Es ist wichtig zu wissen, dass die meisten traditionell veröffentlichten Bücher nicht mehr als 2000 Exemplare verkaufen. Insgesamt. In anderen Worten: bei langfristigem Verkauf. Mit also einem Durchschnittspreis von €8,30 und einer durchschnittlichen Gewinnspanne von 10%-15% des Verkaufspreises, ist das nicht viel für einen Autor. Das ist natürlich eine nette Summe, doch zeigt, dass auch Karriere-Schriftsteller es nicht einfach haben, davon zu leben.

Obwohl solche Verlagshäuser unangenehme Aufgaben übernehmen, wie das Editing und den Druck, wird manchmal nur das Mindestmaß an Buchmarketing betrieben. Doch gerade die Vermarktung ist ausschlaggebend für den Erfolg eines Buches. Schlussendlich müssten weitaus weniger selbst veröffentlichte Bücher verkauft werden, um den selben Gewinn wie bei traditionell veröffentlichten Büchern zu erzielen. 

Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass ihr beim traditionellen Veröffentlichen euer Urheberrecht dem Verleger verkaufen müsst. Das bedeutet, dass der Verlag dann entscheiden kann, wo und wie das Buch gedruckt wird, welche Änderungen vorgenommen werden dürfen und wofür das Schriftstück in Zukunft verwendet wird. Für manche ist das durchaus in Ordnung. Doch falls ihr vollkommene finanzielle und kreative Unabhängigkeit sowie Kontrolle über euer Schreiben verfügen wollt, seid ihr wahrscheinlich anderer Meinung. 

Die Moral der Geschichte? Einen Vertrag mit einem Verleger garantiert euch nicht den Erfolg. Die Vorteile des traditionellen Publizierens sind also nicht so ausschlaggebend, wie man denkt, und auch nicht von Natur aus Gewinn erbringend.

Ist Self-Publishing profitabel und kann man mit selbst veröffentlichten Büchern Geld verdienen?

Es ist wichtig das Wort „profitabel“ realistisch zu definieren. Wenn ihr den nächsten Da Vinci Code schreiben und in den Karibischen Inseln leben wollt, möchtet ihr vielleicht die Ziele ein wenig runter setzten. Bücher schreiben ist nicht ein Modell, mit dem man schnell reich wird. Tatsächlich ist es eine harte Karrierewahl für die meisten Autoren, wie es der Artikel zuvor beschreibt. 

Ist aber das Schreiben eure große Leidenschaft und euch gefällt die Idee, dadurch ein gutes Einkommen zu verdienen, dann habt ihr die richtige Einstellung.  

Viele, die dem Self-Publishing skeptisch gegenübertreten, nennen als Grund die große Anzahl an Büchern, die von traditionellen Verlagshäusern veröffentlicht wurden. Doch das ist, als würde man in 2005 behaupten, dass die meisten Müslis über TV vermarket wurden, zu einer Zeit wo YouTube und Netflix noch klein waren und Amazon Prime Video bloß ein Zwinkern in Jeff Bezos’ Auge war. Die Dinge stehen jetzt ganz anders. 

Jeff Bezos lacht und zwinkt einmal mit den Augen.

Autoren des Self-Publishing‘s haben mehr Kontrolle denn je!

Heutzutage müsst ihr weder einen Drucker im Wohnzimmer installieren, um wie Virginia Woolf in 1917 eure Bücher zu drucken, noch einen Verlag dafür bezahlen euer Buch zu veröffentlichen. Digitales Lesen und high-end Vertriebstechnologien kombiniert mit Print-on-Demand ermöglichen es Autoren ihre Werke zu veröffentlichen, zu verkaufen und neugierigen Lesern den Hunger nach mehr zu stillen. All dies mit null Anfangsinvestitionen.

Doch versteht uns nicht falsch, Self-Publishing ist trotzdem noch schwer. Ohne richtig guter Vorbereitung und intensivem Marketing, werdet ihr nicht gegen traditionell veröffentlichte Bücher antreten können. Selbst bei einer Gewinnspanne von 50%. Denn nicht nur haben traditionelle Verlage die Infrastruktur, große Mengen an Büchern zu verkaufen, sondern auch der Self-Publishing-Markt wird jeden Tag größer und gesättigter. 

Nichtsdestotrotz ist es vollkommen möglich durch selbst veröffentlichte Bücher Geld zu verdienen und einen schönen Gewinn dabei zu haben. 

3 Schlüsselfaktoren, die eure Ertragskraft definieren und ihr selber kontrollieren könnt:

Es gibt drei Dinge, die ihr sicherstellen müsst, um den maximalen Profit zu erzielen:

Dies sind drei Schlüsselfaktoren für den Erfolg, die ihr kontrollieren könnt. Wir gehen davon aus, dass die Wichtigkeit eines guten und technisch soliden Manuskripts sich von selbst versteht.

Wie viel ist deine Zeit wert?

Nun habt ihr schon einen guten Überblick des Self-Publishings. Um nun festzustellen, ob Self-Publishing für euch profitabel ist, musst ihr herausfinden, wie viel eure Zeit wert ist. Was meinen wir damit?

Nun ja, Ihr werdet viel Arbeit reinstecken müssen, welche traditionell veröffentlichte Autoren nicht tun müssen. Das betrifft Editing, Umschlaggestaltung und auf jeden Fall Marketing, wie zuvor bereits erwähnt. Wenn es das erste Mal ist, dass ihr euch damit auseinandersetzt, wird es eher ein wenig länger dauern. Mit einem Vollzeitjob ist dies vielleicht ein guter Grund manche dieser Tätigkeiten auszulagern und andere dafür zu engagieren. 

Es ist auch wichtig kritisch zu hinterfragen, ob die Zeit, die ihr in diese Tätigkeiten investieren werdet, gute qualitative Ergebnisse erbringen wird und euren Umsatz steigert. Zum Beispiel, sind wir davon fest überzeugt, dass man kein Künstler sein muss, um ein solides Buchcover zu gestalten (mit diesem Gedanken haben wir unseren Coverdesigner kreiert). Doch Fakt ist, es gibt viele Cover in der Bücherwelt, die mehr Schaden als Nutzen anrichten. Wenn ihr also das Schreiben zu einem profitablen Hobby machen möchtet, dann schaut auf eure Stärken und Schwächen. Würde das Outsourcing einiger Aktivitäten die Qualität des Buches erhöhen? Würde dies euch helfen wertvolle Zeit zu gewinnen? 

Jemand Professionelles beauftragen

Ein professioneller Editor oder Graphikdesigner, der euer Konzept überarbeitet, kann ausschlaggebend für eure Verkaufsstärke sein. Und da ihr keine Druckkosten im Voraus bezahlen oder einen Agenten beauftragen müsst, der euer Manuskript den Verlagen präsentiert, ist eine einmalige Zahlung an einen Designer und/oder Editor durchaus erschwinglich. Natürlich ist das nicht bei jedem der Fall.  

Falls ihr euch dafür entscheidet Geld in die Erstellung des Buches zu investieren, müsst ihr klarerweise ein paar Exemplare verkaufen, bevor ihr einen Gewinn daraus erzielt. Glücklicherweise könnt ihr unseren Buchpreisberechner verwenden, um herauszufinden wie viele Bücher ihr verkaufen müsst, um dies zu erreichen. So könnt ihr auf einfachem Wege die Pro und Kontra des Outsourcing abwägen. Wir empfehlen euch dazu einen klaren Plan zu erstellen, in welchem ihr festhaltet, ob und wie viel ihr für die Erstellung des Buches ausgeben möchtet, wie stark dies den Verkaufspreis beeinflussen wird und wie viele Bücher verkauft werden müssen, um die Kosten zu decken. So seht ihr, anhand welchen Zielen ihr eure Verkaufs- und Marketingstrategien erstellen müsst. 

Strategisches Denken

Selbst wenn ihr euch entscheidet einen Experten zu beauftragen, werden eure Gewinne höher sein als mit einem traditionellen Verlag. Für jeden Buchverkauf werdet ihr harter arbeiten müssen, das stimmt. Doch auf der anderen Hand müsst ihr ca. halb so wenig Bücher verkaufen, um einen vergleichbaren Ertrag zu erzielen. Alles kommt auf die Kompromisse an, die ihr bereit seid zu machen. Werdet ihr in einen professionellen Designer und/oder Editor investieren, um euer Buch für die Leser attraktiver zu gestalten? Ist der Zeitaufwand es wert? Vielleicht wollt ihr auch in bezahlte Werbung investieren? Die Freiheit und Kontrolle kann überwältigend sein. Deshalb ist es unverzichtbar einen guten Plan zu haben. Dies ist fundamental, um tatsächlich durch eure Bücher Geld zu verdienen. 

Kurz gefasst, sind klare Ziele für euer Buch eine Priorität. Somit könnt ihr eure Fähigkeiten und euer Wissen realistisch beurteilen und gezielt einsetzten, um eure Ziele zu erreichen. Wir können nicht genug unterstreichen, wie wichtig es dabei ist zu 100% realistisch zu sein. Macht keinen Kompromiss bei der Qualität des Buches, es sei denn ihr müsst. Aber seid auch nicht zu bescheiden. Ihr seid vollkommen in der Lage ein tolles Buchcover zu erstellen, wenn ihr ein bisschen Zeit und Aufwand in z.B. grundlegende Designprinzipien investiert. 

Ebenso, solltet ihr nicht darauf vergessen, wie wertvoll eure Freunde und Familie für das Korrekturlesen sein können. Selbst wenn sie keine Experten sind, hilft deren frischer Blick kleine Fehler auszubessern oder inhaltlich das Buch aufzupolieren. Dies sind nur zwei Arten, auf die ihr kostenlos die Qualität eures Buches verbessern könnt. 

Ein paar Beispiele

Wir könnten euch den ganzen Tag lang motivierende Klischees erzählen, doch manchmal braucht man einfach harte Fakten. Kein Problem, wir haben zahlreiche. 

Schauen wir uns dieses Beispiel an:

Bookmundos Standard-Buchformat für Buchart, Größe, Umschlagausführung, Papierart, Farbe und Seitenanzahl

Dies ist unser Standard-Buchformat: Ein Softcover in mittlerer Größe in S/W. Wir haben 144 Seiten ausgewählt, denn dies scheint eine angemessene Seitenanzahl für ein Büchlein zu sein. 

Bookmundos Berechner der Netto-Marge für Verkäufe im Bookmundo Webshop, in Amazon und dem Buchhandel Deutschland.

Einmal das Format gewählt, könnt ihr euch für einen Verkaufspreis entscheiden. Hier haben wir zum Beispiel €8,91 gewählt, einen relativ normalen Preis für ein Buch dieser Art. Wie ihr in dem Screenshot oberhalb sehen könnt, läge der Gewinn bei €1,70 pro verkauften Buch über den Bookmundo-Webshop und bei €0,42 über Amazon. Anhand dieses Berechners könnt ihr ganz einfach herausfinden, wie viele Exemplare verkauft werden müssen, um gut durch eure Bücher Geld zu verdienen. Falls ihr jemand Professionelles engagieren wollt, könnt ihr ebenfalls den Berechner nutzen, um eure Gewinnmarge zu erfahren. 

Auch wenn ihr einfach nur ein Buch veröffentlichen und ein bisschen verdienen wollt, ist das gut. Den Berechner werdet ihr dabei wahrscheinlich nicht öfters als ein Mal verwenden. Möchtet ihr aber wirklich gut an eurem Buch Geld verdienen und davon ein seriöses Einkommen beziehen, dann verwendet diesen Berechner, um einen klaren und starken Plan zu erstellen. Erforscht verschiedene Preis- und Verkaufsoptionen, um den für euch geeigneten Weg zu finden. 

Die Fragen, die ihr euch stellen solltet

Wie viele Bücher muss ich jeden Monat verkaufen, damit ich durch meine Bücher Geld verdiene und auf meine gewünschte Summe komme? Was muss ich tun, um diese Zahl zu erreichen? Möchte ich eher auf Amazons Reichweite vertrauen oder die Ertragskraft des Bookmundo Shops setzen? Oder beides? Wird ein professionell designtes Cover die Menge an verkauften Büchern erhöhen oder kann ich die selben Zahlen mit meinem selbst designten Cover erzielen. Sollte ich in bezahlte Werbung investieren, um schnelle potentielle Kunden zu erreichen? Wenn ja, ab wie vielen verkauften Büchern habe ich meine Werbekosten gedeckt? Diese Art der Fragen sind unausweichlich, wenn ihr das Schreiben wirklich ernst angehen möchtet. 

Zusammenfassend

Kann man mit selbst veröffentlichten Büchern Geld verdienen? Um ein zweites Mal die Frage zu beantworten: Ja, durch Self-Publishing kann man in der Tat gut an seinen Büchern Geld verdienen. Habt ihr bis hierher gelesen, wisst ihr also schon ganz schön viel und habt eine gute Idee davon, was ihr unternehmen könnt, um eure Chancen zu erhöhen. Damit meinen wir folgendes: 

Indem ihr diese Maßnahmen trefft und strategisch voran tretet, könnt ihr absolut durch eure selbst veröffentlichten Bücher Geld verdienen. Außerdem kann es für euch eine solide Alternative zum traditionellen Publizieren sein. Stellt sicher, dass ihr von all unseren Programmen und für euch gesammelten Informationen auf dieser Webseite profitiert, wenn ihr mit eurem Buch startet. 

Wir bei Bookmundo sind natürlich hier um euch jederzeit zu helfen. Habt ihr Fragen, braucht Hilfe oder sogar Beratung nach so viel Information in diesem Artikel? Dann sendet uns einfach eine E-Mail an support@bookmundo.de

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